Mahlstrom Open Air 2025

Beim Mahlstrom Open Air 2025 hieß es für mich erst einmal: ankommen, Zelt aufbauen und langsam ins Wochenende starten. Nachdem die Technik bei mir länger ausgefallen war, komme ich nun endlich wieder vernünftig an die ganzen Fotos. Deshalb wird es zum Mahlstrom eher eine Fotostrecke mit etwas weniger Text, aber natürlich dürfen ein paar persönliche Eindrücke trotzdem nicht fehlen.

Der Donnerstag war dabei ein richtig gelungener Einstieg. Nach der Anreise stand das Zelt schnell und die ersten Bands liefen bereits. Genau so, wie ein Festivalauftakt sein soll: entspannt reinkommen, die Atmosphäre aufsaugen und einfach erstmal ankommen.

Der Freitag lief für mich dann leider nicht ganz so rund. Nach wirklich starken Auftritten von Ferndal und Kalt wollte ich mir bewusst eine kleine Pause gönnen, um später fit für Dostulata zu sein. Tja – der Plan war gut, die Realität leider weniger. Ausgerechnet bei Dostulata hat mein Kreislauf komplett dichtgemacht. Wer die ganze Geschichte dazu lesen möchte, kann das dann gern beim entsprechenden Beitrag zu Dostulata nachholen.
Im Vorfeld floss schon ordentlich Wasser, aber die Sonne hat einfach gnadenlos vom Himmel gebrannt. Manchmal reicht das eben trotzdem nicht. Für mich bedeutete das dann: lieber hinlegen, runterkommen und den restlichen Tag schonen. Dadurch habe ich leider weder weitere Bands noch den Weihnachtsmarkt miterlebt. Immerhin kann ich sagen: Rotting Christ klangen selbst vom Zelt aus noch ziemlich stark.

Am Samstag war ich dann zum Glück wieder fit. Somit stand auch der Wanderung nichts mehr im Weg und der Tag lief insgesamt wieder deutlich besser. Sarkh waren als Opener auf dem Gelände direkt wieder richtig stark und haben den Tag bestens eingeläutet. Zu meinen persönlichen Höhepunkten zählten später vor allem Firtan und Ellende, die bei mir beide genau ins Schwarze getroffen haben.
Heidevolk konnten mich an dem Abend dagegen leider nicht wirklich packen. Das lag gar nicht unbedingt an der Band selbst, sondern eher daran, dass mich die Zusammenstellung der Setlist nicht so richtig überzeugt hat.

Am Ende bleibt für mich vor allem eins: ein großes Danke. An die Mahlstrom-Crew, an Dostulata, an die vielen Christians, die mich hervorragend versorgt haben, und auch an die Sanitäter, die wirklich schnell zur Stelle waren. Genau solche Momente zeigen dann eben auch, was Festivals neben der Musik ausmacht.

2026 gibt’s Kekse zum Dank.

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